UNSERE PRODUKTTIPPS FÜR SIE
Das Rapunzel Türkei-Projekt
Bio aus Liebe - gut für Mensch & Natur
RAPUNZEL NATURKOST gehört zu den großen deutschen Bio-Pionieren. Das „Türkei-Projekt“ ist das größte und am längsten existierende Projekt. Wie kam es dazu? Was verleiht dem Türkei-Projekt
diese Dynamik, die es bis heute wachsen lässt? Und warum schmecken die Trockenfrüchte aus dem Türkei-Projekt so unvergleichlich gut? Wir haben uns vor Ort mit eigenen Augen ein Bild
gemacht...
Es begann vor über 30 Jahren...
Ideen, die die Welt verändern, beginnen meist mit einer ganz persönlichen Frage. So auch im Jahre 1974. Joseph Wilhelm, Besitzer eines kleinen Naturkostladens in Augsburg, dachte an Weihnachten
und wollte für seine Kunden 100% natürliche Feigen und Rosinen ins Sortiment nehmen. Und stellte fest: „Gibt es in Deutschland nicht“. Kommunikationswege wie das Internet gab es noch nicht. Und
so machte er sich in seinem Bulli auf und bereiste die Türkei.
1976 wurden in der Türkei die ersten Kontakte geknüpft. Es folgten über 10 Jahre Überzeugungsarbeit: die besten Anbaugebiete herausfinden, Kontakte zu Bauern und Dorfgemeinschaften knüpfen, von
deren traditioneller Erfahrung lernen und sie für den biologischen Anbau begeistern. RAPUNZEL macht Bio aus Liebe. Und nahm sich die Zeit gemeinsam zu wachsen. 1985 wurden die ersten
zertifizierten biologischen Feigen und Rosinen geerntet und nach Deutschland exportiert. Reiner Natur-Geschmack, sonnengetrocknet, ganz ohne chemische Zusatzstoffe. Schon bald interessierten sich
viele Bauern für eine Zusammenarbeit, die Produktpalette wurde erweitert. 1991 eröffnete RAPUNZEL in Izmir ein eigenes Beratungsbüro. 1997 wurde daraus eine Tochterfirma gegründet.
Heute sind ca. 450 Kleinbauern in 14 Provinzen der Türkei in dem Projekt verbunden. Auf über 3.500 ha bauen sie Aprikosen, Haselnüsse, Sultaninen, Mandeln, Sesam, Feigen oder Oliven in
zertifizierter Bio-Qualität an - insgesamt 28 verschiedene Produkte. Der im ökologischen Anbau hohe Anteil an Handarbeit schützt die natürlichen Ressourcen und sichert nachhaltig die
Lebensbedingungen der Kleinbauern und gibt ihren Dörfern eine Zukunft.
Im Herbst 2000 begann RAPUNZEL zusammen mit 15 Bauern auf insgesamt 365 ha den kontrolliert biologisch-dynamischen Anbau: Demeter-Haselnüsse, -Aprikosen, -Feigen sowie –Sultaninen.
Bio aus Liebe – denn Vertrauen ist der Anfang von allem
Für kurze Wege verarbeitet RAPUNZEL ökologisch verantwortlich direkt vor Ort. Es ist die einzige Lebensmittelverarbeitung in der Türkei, die konsequent 100% Bio verarbeitet. Sechs
RAPUNZEL-Agraringenieure leiten die Qualitätssicherung. Sie betreuen und beraten die Landwirte in ihren Dörfern. Wichtigster Treffpunkt dieser Gespräche ist das Teehaus. Hier begegnet man sich
auf Augenhöhe, diskutiert, kommentiert die neuesten Methoden und Ideen. Über die Jahre ist dieses Vertrauensverhältnis gewachsen, das Rückgrat des Türkei-Projekts. Und so verbinden sich Tradition
und Transparenz, Zuneigung und Zertifizierungen zu der einzigartigen Qualität, die man in den Trockenfrüchten von RAPUNZEL schmeckt.
... das hat uns tief beeindruckt
Wir und unser Bio-Großhändler dennree wollen immer genau wissen, wo etwas herkommt. Und so hat dennree RAPUNZEL im vergangenen Jahr einige Tage auf ihrer Reise durch die Türkei begleitet, denn
sie wollten den Unterschied selbst sehen, fühlen und schmecken. Die Türkei ist für die hohe Qualität ihrer Trockenfrüchte weltweit bekannt. Wie kann es da sein, dass einige Produkte so viel
besser schmecken?
Es beginnt bei der Wahl der Anbaugebiete: Haselnüsse aus Ünye, Feigen aus Aydin, Aprikosen aus Malatya ... jede Frucht wird in dem Gebiet angebaut, das sich traditionell von Boden und Klima am
besten eignet. Oft sind dies schwer zugängliche Regionen, oft nur in Handarbeit zu bewirtschaften. Die Jahrhunderte lange Erfahrung, ihre Tradition und Kultur prägt das Projekt. Wir wurden als
Freunde empfangen, haben gemeinsam gefeiert, gestaunt, gelernt. Am meisten beeindruckt haben uns die Herzlichkeit und der Respekt im Umgang miteinander und mit der Natur. Und so sind wir stolz,
durch unsere Partnerschaft mit RAPUNZEL auf unsere Weise einen Beitrag zum Türkei-Projekt zu leisten: indem wir die Bio-Früchte zu Ihnen bringen.
Wer mit Liebe bäckt, dem seien als beste Zutaten die Bio-Trockenfrüchten des RAPUNZEL „Türkei-Projekts“ empfohlen.
RAPUNZEL Bio-Haselnusskerne, Bio-Aprikosen und Bio-Rosinen sind konzentrierte Sonnenenergie zum Backen, Naschen und die gesunde Art, sich über den Winter nachhaltig gut mit Vitaminen und
Mineralstoffen zu versorgen.
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„100% Bio“ – Leidenschaft für Tomaten
Bio-Produkte von dennree haben Herz und eine besondere Geschichte.
Gestal2000 ist ein Naturphänomen. Als einziger italienischer
Tomatenverarbeiter dieser Größe, der sich konsequent auf „100% Organic“
spezialisiert hat, verbindet die Firma unternehmerisches Geschick mit der
Liebe und Leidenschaft eines echten Familienbetriebs. Wie sie das machen, ist einmalig.
Die Tomate ist in der Familie Simonetti inzwischen vermutlich Teil des Familienerbes.
Anders ist die Leidenschaft kaum zu erklären, mit der sich die Unternehmerfamilie
in der Tomatenverarbeitung immer wieder neue Terrains erschließt, jede Generation
weiter entwickelt und heute einer der führenden Bio-Tomatenverarbeiter Italiens ist.
3 Generationen Erfahrung – 100% Organic
Großvater Oreste gründete in den 50er-Jahren die erste Tomatenverarbeitung
in den – ja damals sagte man noch so – „Pontinischen Sümpfen“ etwa 50 km südlich von Rom.
Tomaten brauchen viel Wasser und Tomaten müssen sofort verarbeitet werden, um das Aroma
voll einzufangen: Regionalität und kurze Wege waren von Anfang an das Erfolgsrezept der Simonettis.
In der 1980ern übernahm sein Sohn Dario die Tomatenfabrik. Er investierte in neue Techniken,
entwickelte neue Produkte und wurde zu einem der Eckpunkte in der italienischen Tomatenproduktion.
Dario Simonetti ging auch neue Wege. Er begann als neues Geschäftsfeld biologisch angebaute
Tomaten zu verarbeiten. Gerade in Deutschland stieg der Bedarf an original italienischen Bio-Sugos.
Die italienischen Rezepturen, die Sonne, in Latium begünstigt durch die Nähe zum Wasser, all dies
trägt zum unverwechselbaren Geschmack der italienischen Tomaten bei. Tomaten aus biologischem
Anbau schmecken besonders intensiv. Als er die Firma im Jahre 2000 an seine Söhne Valerio, Giorgio
und Marco übergab, betrug der Bio-Anteil an der Gesamtproduktion bereits zehn Prozent. Aus dieser
Zeit stammt auch die Partnerschaft mit dennree. Heute ist das Unternehmen auf 100 Prozent Bio umgestellt.
Die drei Söhne sind im Unternehmen aufgewachsen. Seit ihrem 15. Lebensjahr haben sie im Sommer
bei der Tomatenernte mitgeholfen, kennen daher auch die Feinheiten des Geschäfts von Grund auf. Auch während des Studiums haben sie in der Firma gearbeitet. Vor allem Valerio interessierte sich
bereits als Student für die Perspektiven, die der Bio-Anbau für die Firma und die ganze Region eröffnen. Mit der Jahrtausendwende beginnt eine neue Ära der Tomatenproduktion, die sich auch in
einem neuen Namen ausdrückt: Gestal2000. Die drei Brüder – Valerio Simonetti übernimmt die Geschäftsführung, Giorgio ist verantwortlich für den Bereich Agrokultur, Marco für Verwaltung und
Administration – setzen von Anfang an voll auf Bio-Anbau. „100% Organic“ ist ihre Philosophie.
Doch wie stellt man einen führenden Betrieb mitten im Produktionsprozess um? Mit Augenmaß. „In 10 Jahren 100% Bio war unser Ziel. Jedes Jahr 10% mehr“, erklärt Valerio Simonetti. „2011 haben wir
dieses Ziel erreicht.“ Und setzt stolz hinzu: „Gestal2000 ist in Italien der erste Tomatenverarbeiter dieser Größe, der zu 100% Bio verarbeitet.“ Wie dies reibungslos gelingt? „Durch
Überzeugung“. In der Praxis heißt das: „Überzeugungsarbeit“. Denn Simonetti kauft seine Bio-Tomaten nicht einfach ein: seine Mission sieht er darin, mehr und mehr lokale Flächen von
konventioneller auf biologische Landwirtschaft umzustellen. Es profitiert die ganze Region.
„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Das Gute liegt so nah“ (Goethe)
Statt sich wie viele Hersteller preisgünstige Tomatenkontingente aus verschiedensten Anbaugebieten zu sichern und dabei an Europas Grenzen zu stoßen, gingen die Simonettis den umgekehrten Weg:
sie holten sich die Tomaten vor die Haustür. Das Wort „Ökologie“ kommt aus dem Griechischen und heißt „Lehre vom Haushalt“. Für Unternehmer Valerio Simonetti ist sie die Geschäftsgrundlage.
Bio-Tomaten mit guter Kinderstube
Je näher die Tomatenfelder liegen, desto besser, so die Grundüberlegung: alles im Blick, keine Wege, wenig Energieverbrauch, absolute Frische. Die Bio-Tomatenfelder von Gestal2000 liegen in
unmittelbarer Nachbarschaft. Direkt an das Firmengelände grenzt die „Bio-Fattoria Solidale“, ein soziales Projekt für behinderte Menschen. Gestal hat sie bei der Umstellung auf Bio-Betrieb
unterstützt und ist heute über den Tomatenanbau auf ca. 60 ha Anbaufläche wichtigster Partner. Die andere, 200 ha große Anbaufläche, liegt nur 20 km entfernt.
Im Mai wird gepflanzt. Ab da geht Giorgio Simonetti regelmäßig die Felder ab und kontrolliert, wie es seinen Tomaten geht: Haben sie genügend Wasser und Nährstoffe, verlaufen Wachstum und Reife
optimal? Durch den ständigen Blickkontakt ist es möglich, der Natur freien Lauf zu lassen, und bei kleinen Abweichungen schnell gegenzusteuern. Mitarbeiterin Maria aus der Qualitätssicherung
nimmt regelmäßig Proben und untersucht sie im hochspezialisierten Labor der Firma. Hier wird Grundlagenarbeit geleistet. Das geht soweit, dass Gestal jetzt an einem Projekt für Bio-Saaten
arbeitet.
Wachse, Tomate, wachse...
Juni und Juli vergehen im Flug. Die Tomatenpflanzen wachsen, dürfen sich natürlich entfalten, werden auf den Punkt gewässert. Der sparsame Umgang mit Wasser und Energie ist Simonetti wichtig: aus
Verantwortung für die Region und die kommenden Generationen.
Zur Erntezeit im August ist die Nähe der Felder der entscheidende Qualitätsvorsprung. Die Tomaten werden in eigens entwickelten, geschützten Transportboxen mit einem Barcode angeliefert. So lässt
sich jede Tomate lückenlos auf ein bestimmtes Planquadrat im Feld zurückverfolgen. Die Tomaten werden gewässert, zweimal Hand verlesen und kurz schonend erhitzt um Aroma und Vitamine bestmöglich
zu erhalten. Nur 5 Stunden dauert es von der Ernte bis zum fertigen Produkt. So schnell ist man normalerweise nur, wenn man im eigenen Garten erntet und dann sofort kocht. Das ist eines der
Geheimnisse, warum die Sugos, Tomaten und Ketchups aus Simonettis Herstellung so gut wie hausgemacht schmecken.
„0 Miles“ – die Tomate (fast) ohne ökologischen Fußabdruck
Ökologisch hat Gestal2000 im Bio-Anbau Impulse gesetzt: Sie erfüllen den „0 miles“-Standard: Da die Felder so nah liegen, sind Transport und der daran gebundene CO2-Ausstoß des zu verarbeitenden
Produkts auf ein absolutes Minimum reduziert. Für einen Betrieb dieser Größe – Gestal verarbeitet etwa 25.000 Tonnen Tomaten im Jahr – eine neue Dimension.
Alte, italienische Familienrezepte neu entdeckt
Doch so groß die Menge auch erscheinen mag – so groß ist die Liebe zum Detail in jedem Bereich. In den letzten 2 Jahren wurden 180 neue Tomaten-Rezepte entwickelt. Als Grundlage dienten
traditionelle, italienische Familienrezepte. Die Sugos werden ausschließlich aus Tomaten und Gemüsen aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt, ganz ohne Zusatzstoffe, Konservierungs- und
Bindemittel. Pizzatomaten kommen natürlich ohne Zusatz von Zitronensäure. Und die Ketchups schmecken deshalb so fruchtig, weil hier beeindruckende 600 g Tomaten auf 100 g Ketchup kommen.
Wenn Sie also schon immer wissen wollten, warum die Tomatenprodukte von dennree so gut schmecken – jetzt kennen sie unser Geheimnis
Käse und Wein
Käse und Wein - eine genussvolle Verbindung
Käse und Wein sind nicht nur eine genussvolle Verbindung, für viele Feinschmecker bilden Sie das kulinarische Traumpaar. Erste Begegnungen zwischen den Genießern und den Bio-Köstlichkeiten findet
oft in der Jugend statt, oft noch mit einfachem Käse, einem süßen Rotwein und Baguette dazu. Später, wenn der Gaumen anspruchsvoller und das Wissen über hochwertige Lebensmittel gewachsen ist,
werden die Kombinationen kritischer ausgewählt. Beide Produktfamilien, Käse und Wein, bieten bereits allein zahlreiche Geschmackserlebnisse, die sorgsam zusammengestellt werden sollten. Schon
deshalb sollten Sie den allgemeinen Ausspruch „Rotwein zum Käse“ vergessen und sich auf Ihre eigene genussvolle Reise begeben.
Und diese Reise ist gar nicht so schwer. Die sechs goldenen Regeln, wenn es um die perfekte Harmonie zwischen Käse und Wein geht, helfen Ihnen das Reiseziel zu finden:
• Je cremiger der Käse ist, desto mehr Säure darf der Wein haben.
• Je härter der Käse ist, desto mehr Gerbstoffe benötigt der Wein.
• Säuerliche Käsesorten vertragen sich am Besten mit einem halbtrockenen
oder edelsüßen Wein.
• Sind die Käsesorten sehr salzig, ist ein edelsüßer Wein zu bevorzugen,
aber genauso gut passen Weine mit einer kräftigen Säure dazu.
• Wenn Sie eine Käseplatte Ihren Gästen anbieten, sollte sich die Weinauswahl
nach dem kräftigsten Käse richten.
Aber die wichtigste Regel beinhaltet das sechste Prinzip:
• Gehen Sie nach dem „kollektiven Geschmack in den Regionen“. Weine und
Käse aus derselben Region harmonieren in der Regel sehr gut miteinander.
Als Reisebegleiter ist es hilfreich sich die einzelnen Käsefamilien anzuschauen. Hier ein paar Beispiele, welche Käse mit welchen Weiß- und Rotweinen harmonieren.
Bio & Fair - gemeinsam mehr!
Gutes schmecken und Gutes tun – das ist Bio & Fair.
Was bedeutet Fairer Handel?
Bessere Lebensqualität für Produzenten. Der Faire Handel schafft Perspektiven für Kleinbauern und Arbeiter sowie deren Familien in Asien, Afrika und Lateinamerika. Ziel ist es, die Arbeits- und
Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern.
Welche Standards werden erfüllt?
Der gemeinnützige Verein TransFair vergibt sein FAIRTRADE-Siegel für Produkte, die den internationalen Fairtrade-Standards entsprechen, wie z.B. Zahlung von Mindestpreisen plus Prämien, Verbot
illegaler Kinderarbeit und umweltschonender Anbau.
Bio & Fair – Zwei, die sich gut ergänzen.
Fairtrade arbeitet daran, die Produzenten dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung gerade stehen, um sie schnellstmöglich in das Fairtrade‐System
zu integrieren. Durch einen zusätzlichen Bio-Aufschlag und durch die Fairtrade-Prämie, unterstützt Fairtrade die Bauern bei ihrem Weg zur Bio-Produktion.
Somit tragen bereits mehr als 50% der Fairtrade-Produkte zusätzlich ein
Bio-Siegel.
Nähere Informationen finden Sie auf www.fairtrade-deutschland.de
Wertvolle Trauben auf Demeter-Erde gewachsen
Italien gilt als Weingarten der ganzen Welt. Mehr als die Hälfte aller produzierten Trauben wachsen hier, vorwiegend im Süden des Landes. Das besondere Klima und experimentierfreudige
Bio-Bauern sorgen für eine besondere Dynamik im Bio-Anbau.
Herr Brucculeri, was zeichnet die sizilianische Hügellandschaft für den Anbau von Trauben aus?
Wie im Weinbau sind Klimaverhältnisse und Bodenbeschaffenheit entscheidend für den Anbau von Tafeltrauben. Unser Betrieb liegt auf einem sehr trockenen und luftigen Hügel in der wunderschönen
Gegend über dem S. Giovanni See in Naro. An klaren Tagen können wir in unseren Weinbergen bis zum Etna schauen. Diese bevorzugte Lage reduziert Feuchtigkeit und Nässe und minimiert dadurch
Schäden durch Mehltau. Dank der trockenen Luft und der vielen Sonnenstunden erhalten die Früchte mit ihrer dünnen Haut die notwendige Reife und Fruchtigkeit. Das schmeckt man einfach.
Warum haben Sie sich für den Demeter-Anbau entschieden?
Ich bin ein sehr experimentierfreudiger Mensch. Seit Anfang der 50er Jahre werden auf unserem Betrieb die verschiedensten Kultivierungsmethoden getestet. Anfang der Neunziger habe ich die
Herausforderung angenommen und den Betrieb umgestellt. Ein Vortrag des Demeter-Verbandes in Italien hat mich fasziniert und gereizt, die Ideen in die Praxis umzusetzen. Die Natürlichkeit und
Qualität der Trauben gibt unseren Mut recht.
Was ist das Besondere an Ihren Trauben?
Wir haben eine ganz spezielle Methode entwickelt, um die Trauben vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Dafür umhüllen wir im Juni alle Weinbeeren mit kleinen Säckchen. Sie reifen dann in diesem
Schutzmantel heran und werden im Herbst auch damit geerntet. Wir sind Pionier auf diesem Gebiet und sichern damit die gleichbleibend hohe Qualität unserer Tafeltrauben.
Hier finden Sie weitere interessante Informationen zum Traubenanbau von
Luigi Brucculeri.
now wurde für Genießer entwickelt, bei denen Lebensfreude, hoher Qualitätsanspruch, Design und ökologisches Verantwortungsbewußtsein ein wichtige Rolle spielen. Dank ihrem fruchtigen Geschmack bieten sich die now Bio-Limonaden auch hervorragend für Mix-Getränke und Cocktails an.
100% Begeisterung für 100% Geschmack
Frische Innovationskraft
Frsichkäse aus der Schweiz
Für die Schweizer Molkerei Züger ist Frische ein wesentlicher Teil des Markenkerns. Inhaber Christof Züger bevorzugt dabei allerdings das Besondere – Standard langweilt ihn. So gehört Züger zu den ersten Molkereien, die laktosefreien Mozzarella herstellen konnten.
Seit 150 Jahren steht der Name Züger für Käse. Gemeinsam mit seinem Bruder Markus führt Christof Züger das Familienunternehmen mittlerweile in der fünften Generation. Vor 25 Jahren beschlossen die beiden Brüder, statt Emmentaler lieber Mozzarella herzustellen: Aus der kleinen Emmentaler-Hofkäserei wurde ein großer Molkereibetrieb. Rund 50 Millionen Euro hat das Duo seitdem in das Unternehmen investiert, das im vergangenen Jahr für seine hohe Innovationskraft zum Entrepreneur 2010 ausgezeichnet wurde.
Neben der „normalen“ Frischkäse-Range produziert das Unternehmen zudem ein laktosefreies Spezialsortiment. Um aus normaler Milch laktosefreie herzustellen, mischt man frischer Milch das Enzym bei, das einigen Menschen zum Abbau fehlt. Nach einem Tag erfolgt dann im Milchtank die gewünschte enzymatische Reaktion: der Abbau von Laktose zu den Einfachzuckern Glukose und Galaktose. Die Milch schmeckt dadurch etwas süßer und verliert ein bisschen an weißer Farbe. Sie kann aber ohne Nachteile auch von Menschen ohne Laktose-Intoleranz getrunken werden, da sie nach wie vor über alle natürlichen und wertvollen Inhaltsstoffe wie Mineralstoffe (Calcium), Eiweiß und Fett verfügt.
In das Bio-Segment sind die Schweizer bereits im Jahr 1993 mit Mozzarella eingestiegen. Zwei Jahre später wurde das Bio-Sortiment zunächst weiter ausgebaut (z.B. um Mascarpone und Ricotta). „Wir sehen uns auch im Bio-Segment als Trendsetter“, konstatiert Christof Züger. Die 15 Millionen Kilogramm Bio-Milch werden im Umkreis von 20 Kilometern erfasst. Die Milchspezialisten möchten Ihre Bio-Produktion in den nächsten 4 Jahren um 50% ausbauen und bieten daher umstellungswilligen Betrieben eine Prämie an. „Wir glauben, dass Bio längerfristig der bessere Weg für eine ganzheitlich nachhaltige Produktion ist“, erklärt Züger. So wird aktuell in eine Holzschnitzelheizung investiert, um die biologischen Milchspezialitäten nun auch klimaneutral zu produzieren.
Spargel macht schlank, gesund und schön.
Grüner Spargel - ein unkomplizierter Kollege
Im Gegensatz zu seiner weißen Verwandtschaft wächst grüner Spargel oberirdisch auf dem flachen Feld. Damit entfällt zwar das aufwendige Bauen von Dämmen, aber die Vorbereitungszeit des Bodens durch Zwischenfruchtanbau beträgt zwei Jahre. Die Ernte ist dagegen wieder leichter. Wenn die Stangen 20 bis 25 Zentimeter aus der Erde ragen, werden sie einfach abgeschnitten. Durch die Sonneneinstrahlung färben sich die Spargelstangen auf ihrer ganzen Länge grün. Sie sind meist dünner als beim weißen Spargel, schmecken aber dafür kräftiger und würziger. Spargel ist generell kalorienarm und beinhaltet viele Ballaststoffe, die für die Verdauung dringend benötigt werden. Grünspargel hat zudem einen höheren Gehalt an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen wie Vitamin C und Provitamin A. Weitere Vorteile des grünen Spargels zeigen sich in der Küche: Die Stangen müssen nur im unteren Drittel geschält werden und sind roh verwendet im Salat ein Genuss. Das macht weniger Arbeit und minimiert den Schälverlust.
Hier finden Sie weitere interessante Informationen zum Spargel.
Und hier gehts direkt zu den Rezepten.
Ein bio-dynamischer Prozess
Demeter-Bauer Georg Stöger
Zusammen mit zehn Gleichgesinnten hat Demeter-Bauer Georg Stöger den Ort Schleching im Chiemgau nachhaltig verändert. Die Bio-Landwirtschaft ist heute eine wichtige Säule im
regionalen Ökomodell Achental.
Wie kam es zu Ihrer Betriebsumstellung vor 14 Jahren?
Ein guter Freund von mir hatte bereits Anfang der
Neunziger Jahre auf die biologischdynamische Wirtschaftsweise umgestellt und das hat mich beeindruckt. Als einziger Landwirt in meiner Gemeinde mit dieser Überzeugung und geringer
Milchliefermenge fand ich aber zunächst keine abnehmende Molkerei. Erst zehn Jahre später gelang es dem damaligen Berater Stefan Illi, inzwischen ist er geschäftsführender Vorstand bei Demeter,
elf Bauern gemeinsam zu überzeugen. Die Gruppe erreichte dann die erforderliche Milchmenge und liefert seitdem ihre Demeter-Milch an die Molkerei Berchtesgadener
Land.
Was ist für Sie das Besondere an der Demeter-Rinderhaltung?
Für mich ist es sehr
wichtig, dass meine Kühe Hörner tragen. Ich will einen würdevollen Umgang mit meinen Tieren und es entspricht dem Wesen des Rindes horntragend zu sein. Ich bin auch davon überzeugt, dass das
Auswirkung auf die Qualität der Milch hat. Wichtig ist außerdem der Einsatz bio-dynamischer Präparate aus Kräutern, Mineralien und Mist, mit denen wir die Bodenfruchtbarkeit auf unseren Betrieben
nachhaltig verbessern.
Welche Bedeutung hat der Bio-Anbau für Ihre Region?
Schleching
liegt im oberen Teil des bayerischen Achentals, im Chiemgau. Hier wurde vor dreizehn Jahren ein Ökomodell zur nachhaltigen Entwicklung ins Leben gerufen, um Landschaft und Bauernhöfe zu erhalten
und den Tourismus zu fördern. Die Entscheidung der elf Landwirte, auf Demeter umzustellen, war eine bedeutende Weichenstellung für die Entwicklung der Gemeinde. Bis heute leisten wir Bauern hier
eine wichtige Aufklärungsarbeit. Mittlerweile bewirtschaften in unserem Ort fast alle Bauern ihre Betriebe nach biologischen Richtlinien.
Tofu - gesunder, ökologischer Trendsetter
Wolfgang Rainer Heck ist Gesellschafter und Geschäftsführer der Life Food GmbH Taifun in Freiburg. Seit fast 25 Jahren leistet das
Unternehmen Pionierarbeit für Tofuprodukte.
Herr Heck, Sie beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit der Herstellung
von Tofu. Welche Rolle spielt Tofu hierzulande als Lebensmittel?
Das asiatische Grundnahrungsmittel aus Soja hat sich in Europa mittlerweile vom Außenseiter zum anerkannten Lebensmittel entwickelt. Obwohl seine gesundheitlichen und ökologischen Vorteile
relativ schnell erkannt wurden, brauchte Tofu ein bisschen Zeit bis es seinen Platz fand. Durch die aktuellen Diskussionen um die Ethik des Fleischkonsums sowie den Klimaschutzaspekt erhält Tofu
durch den biologischen Anbau derzeit viel Rückenwind und erschließt neue Käuferschichten.
Der Anbau von Soja ist eng mit dem Thema Gentechnik verknüpft.
Wie sichern Sie die Gentechnikfreiheit der Produkte?
Das biologische Sojasaatgut lassen wir vor der Ernte immer auf GVO-Freiheit (gentechnisch veränderte Organismen) untersuchen. Erst danach folgt die Zulassung für den Anbau. Jede Partie
Sojabohnen, die bei uns in die Produktion gelangt, wird auf Gentechnik getestet. Es gibt ein lückenloses Kontrollsystem von der Saatgutzüchtung über Aussaat, Ernteerfassung bis zum Einsatz in der
Produktion. So können wir auf jeden Fall gezielt Verunreinigungen ausschließen.
Mit gezielter Vertragslandwirtschaft forcieren Sie den europäischen Sojaanbau.
Wächst Soja so einfach in Europa?
Gute Tofu-Sojabohnen brauchen viel Wärme, ausreichend Wasser und tiefgründige Böden. Unsere größte Herausforderung besteht darin, Landwirte in guten Ackerbauregionen zu gewinnen. Unser Engagement
für den regionalen Soja-Anbau begann 1996 im Raum Freiburg. Mittlerweile ist das Konzept zu einem europäischen Projekt herangewachsen und umfasst rund 730 Hektar Sojabohnen. Um den Anbau auch in
weniger guten Lagen zu ermöglichen, unterstützen wir die Züchtung neuer frühreifer Sorten.
Exotischer Alleskönner
Wussten Sie schon, dass sich frische Kiwis nicht mit Milchprodukten vertragen?
Kiwifrüchte enthalten das Enzym Actinidin, das Eiweiße spaltet. In Milchspeisen sorgen die Früchte daher innerhalb weniger Minuten für einen bitteren Geschmack. Nach einem eiweißreichen Hauptgang
stellen Kiwis jedoch den idealen Nachtisch dar. Aus gesundheitlicher Sicht ist die Kiwi mit ihren zahlreichen Inhaltsstoffen ein echter Alleskönner. Mit 71 mg Vitamin-C auf 100 Gramm
Fruchtfleisch liegt die stachelige Grüne noch vor der Zitrone und ist reich an Magnesium, Phosphor, Kalium und Eisen. In den Wintermonaten dienen Kiwis daher als Vitaminspender und stärken die
Abwehrkräfte.
Ihren heutigen Namen erhielt die Kiwi - in Anlehnung an den neuseeländischen Vogel - erst im Jahr 1950 von den dortigen Produzenten. In Züchterkreisen heißt die Frucht auch „chinesische
Stachelbeere“, denn ursprünglich stammt die Kiwi aus dem Jangtse-Tal in Südchina
Bio-Pasta aus den Dolomiten
Italienische Nudelkultur: Respekt vor der Rohware und schonende Verarbeitung
Mitten in der idyllischen Bergwelt der Dolomiten, auf 1.000 Meter Höhe, stellt
das Familienunternehmen Felicetti hochwertige Bio-Pasta für die Marken dennree
und Gustoni her.
Rund 60 Tonnen Nudeln fertigt die Pastificio täglich im Dauerbetrieb und leert
die Silos, für deren Reinigung eine komplette Mannschaft des Alpenvereins
anrückt, somit kontinuierlich. Der aus Mehl und Wasser bestehende Teig wird
solange geknetet bis er glatt und homogen ist. Für Spaghetti dauert dieser
Vorgang rund 25 Minuten. Mit einem Luftdruck von 90 bis 100 bar wird der fertige
Teig durch die Nudelformen, den sogenannten Matrizen gedrückt. Je nach Format und
Material dieser Matrizen entstehen glatte oder gerillte sowie Lang- oder
Kurznudeln. In der Trocknung, der schwierigsten Produktionsphase, verdunstet das
gesamte Wasser. Für eine optimale Nudelqualität setzt Felicetti auf ein
traditionelles, schonendes Verfahren bei 70 Grad. So trocknen Langnudeln wie
Spaghetti in den Dolomiten acht Stunden lang. Die frischen Nudeln warten dann in
großen Silos mit bis zu sieben Etagen auf ihre Verpackung, um ihre Reise zu den
Pasta-Liebhabern weltweit zu beginnen.
Weitere interessante Informationen zur Felicetti-Pasta finden Sie hier:
Häufig gestellte Fragen zum Rapunzel Leinöl
Was bedeutet das Verhältnis 5:1 (Omega-6 : Omega-3)?
Diese Empfehlung basiert auf biochemischen Abläufen im Körper und bezeichnet das optimale Mengenverhältnis von Linol- zu Linolensäure. In den meisten pflanzlichen Ölen ist mehr Linolsäure
enthalten. Daher ist es wichtig, dem Körper ausreichend Linolensäure zuzuführen.
Wie werden die RAPUNZEL OXYGUARD Öle hergestellt?
RAPUNZEL hat 1997 das äußerst schonende Verarbeitungsverfahren OXYGUARD entwickelt, das die Herstellung sehr hochwertiger Öle gewährleistet. Unter der RAPUNZELeigenen Dachmarke bieten wir unser
kostbares Leinöl an, das jeweils eine besondere Fettsäuren-Zusammensetzung hat.
Äußere Einflüsse wie Licht, Sauerstoff und Wärme beschleunigen normalerweise die Zerstörung der extrem empfindlichen Inhaltsstoffe. Der Verarbeitungsprozess mit OXYGUARD geschieht unter
Ausschluss von Licht und Luft. Auf hohe Temperaturen und starken Druck wird ebenfalls verzichtet. So bleiben die Inhaltsstoffe der Ölsaat vom Öffnen der Samenschale über die Pressung bis zur
Abfüllung und Abpackung weitestgehend erhalten. Ein lichtundurchlässiger Karton schützt die Öle konsequent bis zum Öffnen weiter. Bewahren Sie die geöffnete Flasche im Umkarton und kühl
auf.
Die wertvollen OXYGUARD Öle ergänzen unsere Nahrung mit ihrem Reichtum an essentiellen Fettsäuren, der in der Pflanzenwelt äußerst selten ist und daher für unseren Organismus einen hohen
Gesundheitswert besitzt.
Die Leinsaat für unser OXYGUARD Leinöl beziehen wir bevorzugt aus Kanada. Da die Leinsaat hier jedoch nur begrenzt zur Verfügung steht, ergänzen wir sie mit chinesischer.
Selbstverständlich entspricht auch die chinesische Ware unseren in den Produktspezifikationen festgelegten Qualitätsanforderungen. Dazu gehört neben den analytischen Merkmalen auch die
sensorische Qualität, die durch Probepressungen bei jeder Produktion abgesichert wird.
Was bedeutet das Verhältnis 5:1 (Omega-6 : Omega-3)?
Leinöl weist als einziges pflanzliches Speiseöl von Natur aus einen sehr hohen Gehalt dieser essentiellen Fettsäuren auf und eignet sich deshalb hervorragend, um eine ausreichende Versorgung mit
Linolensäure zu gewährleisten.
Soll man Leinöl kühl lagern?
RAPUNZEL hat das OXYGUARD Verfahren in seinem eigenen Hause entwickelt. Die schonende Pressung und die Abfüllung erfolgen unter 30°C bei Licht- und Luftabschluss. So bleiben die Inhaltstoffe von
der Samenschale bis zum Öl weitestgehend erhalten. Die Öle werden um sie vor Lichteinfluss zu schützen und die Inhaltsstoffe zu erhalten in eine dunkle Flasche abgefüllt und zusätzlich in einem
Karton verpackt. Die OXYGARD Öle werden jeweils nur kleine Chargen gepresst und erhalten ein begrenztes MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) von 6 Monate. Innerhalb des MHD von 6 Monaten
gewährleistet RAPUNZEL eine gleichbleibend hohe Qualität des OXYGARD Öls.
Nach dem Öffnen empfehlen wir für das OXYGARD Öl eine dunkle und kühle Lagerung, um die Qualität und Inhaltsstoffe bestmöglich zu erhalten. Am besten das Öl gut verschließen und in dem Karton im
Kühlschrank aufbewahren.
Gibt es noch andere Leinöl-Rezepte als nur den Leinöl-Quark?
Da manchen Kunden der Leinölgeschmack zu kräftig ist, empfehlen wir, das Öl z.B. in Quark einzurühren. Der Hinweis „Leinöl mit Quark und Pellkartoffeln“ bezieht sich auf ein klassisches Gericht
aus der Region Berlin, Brandenburg.
Selbstverständlich kann man den empfohlenen Esslöffel Hanf- oder Leinöl täglich auch in Jogurt einrühren, an den Salat, über das zubereitete Gemüse geben oder pur verzehren – Hauptsache nicht
erhitzen! Weitere Rezepte über den untenstehendem Link oder auf unserer Rezeptseite.



